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Die Gefahr von Mikroplastik in Kosmetika und Lebensmitteln

Bild-Quelle: http://www.bund.net/themen_und_projekte/meeresschutz/muellkampagne/mikroplastik/

Viele von euch werden sich jetzt erst einmal fragen, was genau Mikroplastik eigentlich ist. Dass Plastikgegenstände aus unserem täglichen Gebrauch an sich eine Gefahr für die Umwelt sind, da sie an Küsten, Flussufern und im Meer ansammeln, ist nicht neu. Weniger bekannt aber nicht weniger gefährlich ist jedoch Mikroplastik. Unter Mikroplastik werden mikroskopisch kleine Plastikpartikel zusammengefasst, die man in primäres und sekundäres Mikroplastik unterteilt. Unter primärem Mikroplastik versteht man sogenannte Kunststoffpellets, kleine Kunststoffkügelchen, die von der Kosmetikbranche unter anderem in Kosmetika wie Zahnpasta, Peelings oder Duschgelen verwendet werden. Sekundäres Mikroplastik dagegen entsteht durch den Zerfall größerer Kunststoffteile durch Sonne, Wind und Wellen in die Ursprungsform (Kunststoffpellets).

Das Problem mit diesen mikroskopisch kleinen Plastikteilen ist, dass sie bisher von den Klärwerken nicht gefiltert werden können und so ungehindert in das Meer gelangen können, wo sie wiederum von Meeresorganismen gefressen werden. Da Mikroplastik eine wasserabweisende Oberfläche hat, zieht es Schadstoffe an, die ganz einfach an der Oberfläche haften bleiben. Wenn die Meereslebewesen diese über Nahrung aufnehmen, werden im inneren der Tiere die Schadstoffe freigesetzt und nehmen von da an einen schädlichen Einfluss auf den Organismus. Ausgeschieden werden können sie jedoch nicht mehr, was zur Folge hat, dass die Tiere zwar einen vollen Magen, jedoch keinen Nährwert haben und somit verhungern. Und dies ist nur eine der schädlichen Folgen, die das Mikroplastik haben kann.

Als Teil der Nahrungskette können die Schadstoffe aus dem Mikroplastik schließlich auch uns Menschen erreichen, die Auswirkungen auf unseren Körper sind jedoch noch nicht ganz klar.

Um weitere Gefahren und großen Schaden zu verhindern, muss die Verbreitung des Mikroplastik gestoppt werden. Einen ersten Schritt könnt ihr tun, indem ihr darauf achtet, dass ihr nur Produkte kauft, in denen keine Polyethylen (PE) oder Polypropylen (PP) enthalten sind.

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